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Fotografien vom Obstanbau in Oberbayern

Fotografien vom Obstanbau in Bayern. Die meisten Obstbaubetriebe liegen in Baden-Württemberg, darüber hinaus auch in Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Äpfel sind Spitzenreiter und machen rund 75% an der gesamten Obsternte in Deuschland aus. Weite…

Fotografien vom Obstanbau in Bayern.

Die meisten Obstbaubetriebe liegen in Baden-Württemberg, darüber hinaus auch in Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Äpfel sind Spitzenreiter und machen rund 75% an der gesamten Obsternte in Deuschland aus. Weitere wichtige Obstkulturen im heimischen Anbau sind Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen/Zwetschen, Birnen sowie Johannis-, Heidel- und Himbeeren. Knapp zwei Drittel des Baumobstes und der Strauchbeeren landen als Tafelobst bei uns auf dem Tisch.

Beerenobst nimmt stetig zu, die Anbaufläche für Äpfel bleibt konstant.

In Deutschland wird auf rund 70.000 ha Obst angebaut wobei sich die Gesamtfläche in den letzten Jahren nur geringfügig geändert hat. Zwar blieb die Apfelanbaufläche in den letzten 10 Jahren praktisch konstant, allerdings hat es deutliche Verschiebungen im Produktionsspektrum gegeben. Die Anbaufläche der anderen Baumobstarten wie Birnen, Kirschen, Pflaumen und Zwetschen ist dagegen deutlich zurückgegangen. Den größten Rückgang um fast 50 % verzeichnete der Sauerkirschenanbau. Zur gleichen Zeit ist jedoch ein deutlicher Anstieg im Beerenobst insgesamt zu verzeichnen.

Baden-Württemberg und Niedersachsen sind die Spitzenreiter im Obstanbau.

In Baden-Württemberg und Niedersachsen konzentriert sich die Hälfte der gesamtdeutschen Obstanbaufläche. Dort sind mit dem Bodenseegebiet und dem Anbaugebiet Niederelbe die wichtigsten Anbauregionen für Äpfel zu finden. Außerdem werden in Baden-Württemberg auf rund 2.000 ha Süßkirschen sowie 1.500 ha Pflaumen und Zwetschen angebaut. Aber auch in allen anderen Bundesländern und deren Städte und Gemeinden wird Obst erzeugt. Dabei wird in den Bundesländern mit viel Gemüsebau auch viel Obst produziert: Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz verfügen über wichtige Anbauflächen für Erdbeeren, Birnen und Steinobst. Sachsen steht an dritter Stelle bei der Apfelerzeugung. Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Hessen und Schleswig-Holstein verfügen über Obstanbauflächen zwischen 2.000 und 3.000 ha, jeweils mit typischem Anbauspektrum. In Brandenburg ist der Strauchbeerenanbau besonders wichtig, in Mecklenburg-Vorpommern der Apfelanbau. In Hessen und Schleswig Holstein nehmen hingegen die Erdbeeren die wichtigste Stelle unter den Obstarten ein. Seit 2006 differenziert die amtliche Statistik den Erdbeeranbau nach Freilandanbau und der geschützten Produktion wie etwa Treibhäuser. Die Erträge im geschützten Erdbeeranbau sind in der Regel deutlich höher als im Freiland. Die Gründe liegen zum Teil daran, dass im geschützten Anbau gleichmäßigere Qualitäten geerntet werden und der Arbeitsaufwand für die Ernte reduziert werden kann. Der Strauchbeerenanbau hat insgesamt in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. 

Zusammenfassung der Veränderungen des Obstanbaus in Deutschland

Der Obstbau in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verändert. Obwohl weiterhin die flächenstarken Obstarten in traditionellen Anbauregionen produziert werden,wie zum Beispiel der Apfel, entwickelt sich das Anbauspektrum weiter. Steinobst und Birnenanbau sind zurückgegangen, das Beerenobst hat stark an Bedeutung gewonnen. Neue Beerenarten wie die Aroniabeere sind hinzugekommen, der Anbauumfang von Johannisbeeren und Heidelbeeren sowie von Sanddorn hat zugenommen. Bei den Erdbeeren nimmt der geschützte Anbau seit 10 Jahren stetig zu. Natürlich wissen wir alle, dass Obst und Gemüse sehr gesund sind und eine wichtige Rolle in der Prävention von vielen Krankheiten und auch von Übergewicht spielen. In Obst und Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe. Sie gelten als besonders gesundheitsfördernd. Weil der menschliche Organismus Vitamine und Mineralstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Deswegen ist das leckere, vitamin- und mineralstoffreiche Gemüse und Obst, mit seinen wichtigen Ballaststoffen, ein wahrer Segen für die Menschheit. In Bayern gibt es in jeder Stadt oder Gemeinde Wochenmärkte wo der Bürger fast zu jeder Jahreszeit heimisches Obst von guter Qualität erwerben kann. Auch hier gilt es die heimische Wirtschaft zu unterstützen und auf importierte Ware, auch aus ökologische Sicht, weitgehend zu verzichten. Die hier gezeigten Fotografien entstanden in der Umgebung von Städten und Gemeinden und deren Wochenmärkten im Altmühltal.

Mundräuber-Regeln

Kurzfassung:

Stelle vor dem Eintragen und/oder Ernten sicher, dass keine Eigentumsrechte verletzt werden. Gehe behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um. Für den Eigenbedarf pflücken ist erlaubt, aber nicht in großem Stil gewerbsmäßig, dazu braucht es eine behördliche Genehmigung. Teile die Früchte deiner Entdeckungen und gib etwas zurück. Engagiere dich bei der Pflege und Nachpflanzung von Obstbäumen.

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