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Bilder von Feldern in Bayern

Fotografien von Feldern in Oberbayern. In dieser Galerie finden Sie Fotografien von Anbauflächen in Bayern. Die Landwirtschaft in Bayern mit ihren Städten und Gemeinden ist bekannt für die Erzeugung erstklassiger und vielfältiger Lebensmittel und nachwach…

Fotografien von Feldern in Oberbayern.

In dieser Galerie finden Sie Fotografien von Anbauflächen in Bayern. Die Landwirtschaft in Bayern mit ihren Städten und Gemeinden ist bekannt für die Erzeugung erstklassiger und vielfältiger Lebensmittel und nachwachsender Rohstoffe. Unter Feldwirtschaft fasst man in der Landwirtschaft die Pflanzenproduktion auf offenen Fluren zusammen. Die Feldwirtschaft umfasst den Ackerbau, bei dem der Kulturboden umgebrochen wird, die Grünlandwirtschaft, bei der nur die Vegetation geerntet wird und den gartenbaulichen Feldbau. Angebaut werden als Lebensmittel dienende Pflanzen wie die verschiedenes Getreide, Hülsenfrüchte und Hackfrüchte wie Zuckerrüben oder Kartoffeln. Darüber hinaus werden eine Reihe von Pflanzen angebaut, die nicht oder nur teilweise als Lebensmittel für den Menschen dienen. Hierzu zählen Tabak, Faserlieferanten wie Lein oder Baumwolle, Ölsaaten wie zum Beispiel Raps und Viehfutter wie zum Beispiel Klee.  Als Grünland werden landwirtschaftlich genutzte Flächen bezeichnet, auf denen Gras und krautige Pflanzen als Dauerkultur wachsen und die entweder beweidet, als Wiese durch Mähen beerntet oder als Naturschutzfläche gepflegt werden. Grünland ist vom Menschen geprägtes Grasland und gehört zu den prägenden Elementen vieler Kulturlandschaften. Die gartenbauliche Pflanzenproduktion geschieht meist in umfriedeten Gärtnereien, der landwirtschaftliche Ackerbau dagegen auf Feldern in der freien Landschaft. Betriebswirtschaftlich unterscheidet sich der Gartenbau durch intensivere Kulturverfahren und den wesentlich höheren Flächenertrag von der Landwirtschaft.  Die durchschnittlichen Erträge pro Hektar ökologischen Pflanzenbaus liegen im Durchschnitt  ca.20 % unter denen des konventionellen Pflanzenbaus.  Der Grund hierfür ist, neben der eingeschränkten Nutzung von Pflanzenschutzmitteln unter anderem auch der Verzicht auf mineralischen Dünger. Das Pflanzenwachstum, vor allem der Blätter, erhöht sich Ende des Frühlings sprunghaft und so werden gerade im konventionellen Landbau große Mengen schnell verfügbaren Stickstoffs verabreicht. Die ökologische Pflanzenproduktion fügt dem Boden Stickstoff durch Einarbeiten von Pflanzenresten und organischem Dünger zu. Diese Stoffe werden jedoch eher langsam und gleichmäßig mineralisiert. Im konventionellen Landbau werden entsprechend dem Bedarf der Pflanzen unnatürlich viel höhere Mengen leicht löslichen Stickstoffs gedüngt. So führt der Einsatz von Mineraldünger in der konventionellen Pflanzenproduktion zu höheren Erträgen ab auch zu einer schlechteren Qualität.

Falsche Konzepte der Feldwirtschaft in Bayern

Die Landwirte, so hat man den Eindruck, nutzen jeden Quadratmeter für den Ackerbau aus. Der grob geschotterte Fahrweg zieht sich schnurgerade durch die Landschaft, die Felder links und rechts reichen direkt an ihn heran. Auf den schmalen Randstreifen wächst kaum Gras und selbst das halten die Bauern so kurz, dass nicht einmal der Löwenzahn oder gar andere Wildpflanzen blühen. Ohne Feldblumen aber gibt es keine Insekten, und ohne Insekten haben die Vögel nichts zu fressen. Zwischen den einzelnen Äckern ist ebenfalls kein Platz für Wildtiere und Wildpflanzen. Die Getreide-, Kartoffel-, Rübenfelder grenzen direkt aneinander an. Zwischen ihnen ist kein Feldrain, kein Busch, kein Baum, kein Gestrüpp, keine Hecke und schon gar keine Wiese. Solche Strukturen, wie Feldraine, Büsche, Gestrüpp, Hecken oder Wiesen sind aber die Lebensräume von Wildpflanzen und Wildtieren. Fehlen sie, verschwindet die heimische Flora und Fauna. Besonders kritisch steht es um die Vögel der Äcker und Wiesen. In den vergangenen 40 Jahren haben wir mehr als die Hälfte unserer im Feld lebende Vögel verloren. Auch auf Wiesen und Weiden sind die Verluste dramatisch. Die Bestände der Feldlerchen haben sich glatt halbiert. Beim Kiebitz beträgt der Schwund mehr als 80 Prozent und bei den Rebhühnern sogar über 90 Prozent. Es ist noch nicht so lange her, dass sie sich in Scharen im Grünland getummelt haben. Nun sind sie vom Aussterben bedroht. Selbst Stare und Goldammern werden seltener. Hauptgrund der Verluste ist die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz an Pflanzenschutzmitteln und Dünger. Sie lässt den Vögeln, aber auch den Feldhasen und anderen Wildtieren praktisch keine Lebensräume mehr. 

Die hier fotografierten Felder liegen alle in der näheren Umgebung von Beilngries

Wichtigste Anbaukulturen sind Weizen, Gerste, Mais, Raps und Zuckerrüben. Zum Teil werden auch noch Hopfen, Kartoffeln und Gemüse angebaut. Das nahe gelegen Kloster Plankstetten betreibt auch ökologische Landwirtschaft mit eigenem Hofladen. Die meisten Felder befinden sich entweder auf Hochebenen, wie etwa bei Kevenhüll, oder von bewaldeten Berghängen begrenzt, in den fruchtbaren Tälern entlang der Altmühl.

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