Fotografien von Otto Durst

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Fotografien von der Landwirtschaft in Bayern

In dieser Galerie finden Sie Fotografien von der Landwirtschaft in Bayern.                                      

In diesem Bildershop finden Sie Fotografien von der Feldarbeit der Landwirte in Bayern. In Untergalerien finden Sie Fotografien von Feldern in Oberbayern, der Tierhaltung von bäuerlichen Betrieben, Bilder von der Forstwirtschaft in Oberbayern, dem Obstanbau sowie Erzeugnisse der Landwirtschaft in Bayern. Die meisten Fotografien entstanden im Naturpark Altmühltal. Die landwirtschaftliche Nutzfläche vom Landkreis Eichstätt mit ihren Städten und Gemeinden lag 2016 bei ca.57000 ha was etwa 46 Prozent der gesamten Fläche entspricht. Die Regionen Ingolstadt und Eichstätt zusammen prägen mehr als 1600 land- und forstwirtschaftliche Betriebe.Wichtigste Anbaukulturn sind Weizen, Gerste, Mais, Raps und Zuckerrüben. Die Milchviehhaltung findet überwiegend im nördlichen Landkreis statt. Mehr als 200 Milchviehbetriebe halten etwa 8.700 Milchkühe. Von den konventionell landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten hier 34 % im Haupterwerb und 66 % im Nebenerwerb. Bei den ökologisch wirtschaftenden Betrieben (4 %) sind es 46 % im Haupterwerb und 54 % im Nebenerwerb.

Ohne landwirtschaftlicher Maschinen ist die Arbeit auf dem Feld nicht mehr vorstellbar. Der Traktor ist für jeden Landwirt genauso wie die verschiedenen landwirtschaftliche Geräte unabdingbar. Für fast jede Anwendung bedarf es einem speziellen Werkzeug oder sogar Fahrzeug, denken wir nur an den Mähdrescher. Beginnend mit dem Pflug über Sämaschine, Kartoffellegemaschine, Pflanzmaschine bedarf es zur Weiterverarbeitung Pflanzenschutzgeräte bis zur Ernte Kartoffelvollernter, Mähmaschine, Maishecksler, Feldhäcksler, Dreschmaschine, Heuwender und vieles mehr. Die nicht unerheblichen Kosten von Anschaffung und Unterhalt all dieser Geräte müssen vom Landwirt erbracht werden. Auch in der Tierhaltung sind viele Aufwendungen notwendig. Denken wir nur an das Viehfutter, die Kosten für den Tierarzt, die entsprechenden Stallungen und Weideplätze sowie Melkmaschinen, Viehtransporter und vieles mehr.

Die Landwirtschaft stellt einen der ältesten Wirtschaftsbereiche der Menschheit dar. 

Durch Produktionsfortschritt und zunehmende Industrialisierung sank in den letzten 100 Jahren der Erwerbstätigenanteil in der deutschen Landwirtschaft von 38 % auf gut 2 %.In Bayern sind noch ungefähr etwa 11.000 Menschen in Land- und Forstwirtschaft beschäftigt.Trotz dieser massiven Reduzierung stellt der bäuerliche Familienbetrieb Immer noch das agrarpolitische Leitbild in Deutschland dar. Eine allmähliche Umwandlung der Bauernhöfe in gewerbliche Lohnarbeitsbetriebe nach osteuropäischen oder US-amerikanischen Modellen könnte sich leider auch in Deutschland weiter vollziehen. Die Preise für Nahrungsmittel sind am Boden.Eine echte Alternative stellt der Ökolandbau mit der Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen dar, die auf der Grundlage bestimmter Produktionsmethoden eine umweltschonende Produktion sowie artgerechte Haltung von Tieren ermöglichen.

Der Trend zu mehr ökologischen Bewirtschaftung ist ungebrochen. Nach dem Kontrollverfahren zum ökologischen Landbau werden nun rund 7.800 Betriebe und damit gut 22 Prozent mehr als noch 2013 ökologisch geführt. Der Anteil an allen ökologisch geführten landwirtschaftlichen Betrieben liegt damit bei 8,6 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche nahm seit 2013 um 24,0 Prozent auf 265.100 Hektar zu, davon entfällt mit gut 151.600 Hektar der größte Teil auf Dauergrünland.

In der Viehhaltung ist vor allem bei den Hühnern ein starker Zuwachs an ökologisch gehaltenen Tieren zu verzeichnen. 2013 wurden noch 444.300 ökologisch gehaltene Hühner gezählt, 2016  waren es mit 901.500 mehr als doppelt so viele. Bei den Rindern war ebenfalls ein entsprechender starker Zuwachs zu erkennen, im Zeitraum von drei Jahren stieg die Zahl der Ökorinder um 18,1 Prozent von 190.400 auf 224.900 Tiere. Bei Schweinen, Schafen und Ziegen blieben die ökologischen Tierbestände in etwa auf gleichem Niveau.

Der Endverbraucher muss bereit sein mehr Geld für seine Ernährung auszugeben! Dennoch wäre es an der Zeit auch für den Landwirt welcher Konventionelle Landwirtschaft betreibt  hier umzudenken. Bund und Länder mit ihren Städten und Gemeinden müssten noch stärker die Umstellung der Konventionellen Landwirtschaft auf Ökologische Landwirtschaft subventionieren. Die ökologische Landwirtschaft ist generell umweltfreundlicher pro Flächeneinheit als konventionelle Landwirtschaft. In Kombination mit dem Verzicht auf Kraftfutter, einer entsprechenden Reduktion des Konsums tierischer Produkte und mit der Verminderung von Nahrungsmittelabfällen kann der Biolandbau eine wichtige Rolle in einem nachhaltigen Ernährungssystem spielen. Dabei wäre die Ernährung der Weltbevölkerung auch bei über 9 Milliarden im Jahre 2050 gesichert, der Landverbrauch würde nicht zunehmen, die Emission von Treibhausgasen würden vermindert und die negativen Auswirkungen des heutigen intensiven Ernährungssystems wie große Überschüsse von Stickstoff oder die hohe Belastung von Pestiziden würden stark reduziert werden. 


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