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Bilder von der Holzwirtschaft in Bayern

Fotografien der Holzwirtschaft in Bayern. Die Holzwirtschaft befasst sich mit der wirtschaftlichen Verwertung des Rohstoffes Holz. Sie umfasst den Holzhandel, die Holzindustrie und das Holzhandwerk. Die Holzwirtschaft erhält ihren Rohstoff  überwiegend au…

Fotografien der Holzwirtschaft in Bayern.

Die Holzwirtschaft befasst sich mit der wirtschaftlichen Verwertung des Rohstoffes Holz. Sie umfasst den Holzhandel, die Holzindustrie und das Holzhandwerk. Die Holzwirtschaft erhält ihren Rohstoff  überwiegend aus der Forstwirtschaft und nur zu einem kleinen Teil aus dem Recycling. Mehr als ein Drittel der Landmasse der Erde sind Wälder. Rund einem Viertel der Weltbevölkerung ist direkt oder indirekt vom Wald abhängig. Holz als Baustoff und Energieträger nimmt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle ein. Durch das Bevölkerungswachstum steigt auch die Nachfrage nach dem wertvollen Rohstoff. In heutiger Zeit ist die Holzwirtschaft global geworden: Viele Länder importieren und exportieren gleichzeitig. Die Transportkosten für Holz sind relativ gering, weshalb auch immer mehr global damit gehandelt wird.Die wichtigste Aufgabe des Holzhandels ist es die verarbeitenden Handwerksbetriebe und Baubetriebe sowie Heimwerker mit Holz und Holzprodukten zu versorgen. Global gesehen stellen die folgenden Kategorien die wichtigsten Produktsorten für den Handel dar: Rohholz, Schnittware, Restholz, Plattenhandel, Zellstoff und Papier.Die wichtigste Aufgabe des Holzhandels ist es die verarbeitenden Handwerksbetriebe und Baubetriebe sowie Heimwerker mit Holz und Holzprodukten zu versorgen. Global gesehen stellen die folgenden Kategorien die wichtigsten Produktsorten für den Handel dar: Rohholz, Schnittware, Restholz, Plattenhandel, Zellstoff und Papier. Unter dem Begriff Holzindustrie versteht man alle Unternehmen, die sich mit der Be- und Verarbeitung, oder mit der Veredelung und Verwertung des Rohstoffes Holz beschäftigen. Zu den Industriezweigen der Holzindustrie gehören die Sägeindustrie, die Holzwerkstoffindustrie, die Furnierindustrie und die Zellstoff- und Papierindustrie. In der Holzwirtschaft sind zahlreiche Berufe vertreten. Dazu gehören Tischler, Schreiner, Zimmermann, Drechsler oder Holzspielzeugmacher und Nischenhandwerker wie Bootsbauer oder Küfer. Das Holzhandwerk hat überall dort Tradition, wo viel einheimischer Wald vorhanden war. Im Bezug auf die Holznutzung bedeutet Nachhaltigkeit, dass die Versorgung mit dem Rohstoff Holz durch eine langfristig geplante Forstwirtschaft sichergestellt wird und die Verwertung des Rohstoffs auch zukünftigen Generationen zur Verfügung steht. Die globale nachhaltigen Holznutzung ist besonders in den Regen- und Urwäldern gefährdet. Gründen sind neben dem legalen und illegalen Holzschlag, auch die Rodung mit gelegten Waldbränden für landwirtschaftliche Zwecke. Weltweit gesehen werden circa 56 % der gesamten Rohholzproduktion als Brennholz verwendet, was vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern zu einer Zerstörung von Waldflächen führt. Gründe dafür sind schlechte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, fehlendes Wissen, Korruption, die steigende Weltbevölkerung und die Armut. Die Errichtung und Erhalt von Schutzgebieten ist zwingend geboten, wobei diese oft durch die politische und wirtschaftliche Instabilität gefährdet werden. Der größte Teil der Holzwirtschaft in Deutschland sind mittelständische Handwerksbetriebe. Dabei handelt es sich zu einem großen Teil um Familienbetriebe, die meist in ländlichen Regionen und deren Städten und Gemeinden vorzufinden sind, wozu Sägewerke, Holzhandel, Möbel-, Verpackungs- und Fertigbauindustrien gehören. Es gibt nur wenige Betriebe, die eine großindustrielle Struktur aufweisen wie zum Beispiel im Bereich der Holzwerkstoffe und der Zellstoff- und Papierindustrie. 

Der Wald in Bayern bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. 

Sie sind an das Zusammenleben mit Bäumen angepasst. Einige gedeihen nur im Schatten der Bäume, andere brauchen Baumhöhlen als Verstecke, wieder andere benötigen Eicheln, Bucheckern oder Fichtensamen als Nahrung. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren können wir erleben, wenn wir Wanderungen und Ausflüge unternehmen um uns zu erholen. Von Natur aus wäre nahezu ganz Deutschland von Wald bedeckt. Nachhaltige Forstwirtschaft ist daher eine der naturnähesten Formen der Landnutzung. Bayerns Wälder werden seit Jahrhunderten bewirtschaftet und sind dennoch wertvoller Lebensraum und natürlicher Rückzugsbereich für Tiere und Pflanzen geblieben. Deshalb liegen heute überproportional viele Schutzgebiete im Wald wie z.B. Naturpark Spessart, Naturpark Steinwald, Naturpark Augsburg, Naturpark Altmühltal und viele mehr. Besonders waldreich ist der bayerische Nationalpark Bayerischer Wald und der Nationalpark Berchtesgaden.Bayerische Waldbesitzer und Forstbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Urproduktion. Darüber hinaus spielt die Wertschöpfungskette Holz des Wirtschaftszweigs Forst und Holz eine tragende wirtschafts-, gesellschafts- und umweltpolitische Rolle im ländlichen Raum von Bayern.

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